Unser Konzept

Als erste Hürther Grundschule wurde die Bodelschwingh-Schule im Schuljahr 2004/05 Offene Ganztagsgrundschule (OGS). In der Trägerschaft von „Rapunzel Kinderhaus e.V.“ aus Kerpen begleitet und fördert das Team der Offenen Ganztagsschule mit seinen etwa 15 pädagogischen Fachkräften die in der OGS angemeldeten Kinder nach Unterrichtsschluss bis 15.15 Uhr oder 16.00 Uhr (bei berufsbedingtem Bedarf auch 17.00 Uhr). In enger Kooperation von Lehrerinnen und pädagogischen Fachkräften erhalten die Kinder hier ein warmes Mittagessen, werden in der Lernzeit („Hausaufgaben“) begleitet und durch ein breites Angebot an Lern- und Spielräumen sowie an Arbeitsgemeinschaften gefördert und gefordert. Am Montagmorgen, dem einzigen Morgen, an dem der Unterricht erst zur 2. Stunde beginnt, öffnet die Betreuung bereits zur 1. Stunde um 7.50 Uhr. Auch die Kinder, die in der so genannten „Mittagsbetreuung“ bis 13.25 Uhr angemeldet sind (kein Mittagessen), werden nach Unterrichtsschluss vom OGS-Team begleitet. Diese Kinder spielen zusammen mit den OGS-Kindern, bis sie um 13.25 Uhr nach Hause gehen.

Feste Bezugspersonen in der OGS
Das gemeinsame Ziel des Gesamtkollegiums aus Lehrerinnen und pädagogischen Fachkräften ist es, Lernen und Spielen im kindgerechten Rhythmus zu ermöglichen und für die OGS-Kinder ein Bildungsangebot bis 16 Uhr bereitzustellen. Da immer mehr Eltern das Angebot der Offenen Ganztagsschule wahrnehmen, lernt und spielt inzwischen weit über die Hälfte unserer Schülerschaft bis in den Nachmittag hinein in der Schule. Um diesen langen Schultag für eine immer größer werdende Anzahl von OGS-Kindern kindgerecht zu gestalten, arbeiten Lehrerinnen und pädagogische Fachkräfte der OGS in festen Klassenteams zusammen. Sie verstehen sich als pädagogische Einheit für die Kinder. Sie sind zweimal in der Woche in der Lernzeit („Hausaufgaben“) und teilweise auch beim Mittagessen und im Unterricht gemeinsam für die Kinder da. Die Kinder haben so „ihre“ Klassenlehrerin und „ihre“ Klassenbetreuerin. Auf diese Weise ist auch eine enge, zum Teil inhaltliche Verzahnung des Schulmorgens mit dem Schulnachmittag möglich. Die Grenzen zwischen „Unterricht“ am Morgen und „Betreuung“ am Mittag/Nachmittag werden immer fließender: Bildung findet bei uns bis 16 Uhr statt.