Projektorientierter Unterricht, Werkstätten und Stationenarbeit

Diese offenen Unterrichtsformen sind im Gegensatz zur Freiarbeit themengebunden.
Meist steht ein Thema aus dem Sachunterricht im Zentrum der oft fächerübergreifenden Arbeit. Im Rahmen des projektorientierten Unterrichts wird das Thema von Beginn an mit den Kindern erarbeitet, so dass die Interessen und Fragen der Kinder im Mittelpunkt stehen. In der Regel werden Unterbereiche gemeinsam definiert und anschließend in Kleingruppen erarbeitet. Am Ende des Projektes stellen die einzelnen Kinder bzw. Kleingruppen ihre Ergebnisse der Klasse vor, z.B. in Form eines Referats, eines
Lernplakates oder einer Ausstellung.

Auch in den so genannten „Werkstätten“ und bei der Stationenarbeit steht ein bestimmtes Thema im Mittelpunkt. Die Kinder können dabei aus einem breiten Spektrum von Aufgaben zu diesem Thema wählen. Vorgeschriebene Lerninhalte werden in Form von Pflichtaufgaben dargeboten, weiterführende Angebote
können die Kinder je nach Interesse auswählen. Alle Themenbereiche werden nach verschiedenen Schwierigkeitsstufen differenziert angeboten.

„Lesen durch Schreiben“ (Reichen) und die „Rechtschreibwerkstatt“ (Sommer- Stumpenhorst) sind zwei offene Konzepte, die sich speziell auf das Schreiben, Lesen und Rechtschreiben im Deutschunterricht beziehen. Der offene Schriftspracherwerb in Klasse 1 ist Ziel des Ansatzes „Lesen durch Schreiben“ nach Reichen. Die „Rechtschreibwerkstatt“ von Sommer-Stumpenhorst setzen wir darauf aufbauend als Rechtschreibkonzept ein, das allerdings durch andere Methoden ergänzt wird.